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Heranführung an berufliche Perspektiven von Erwachsenen im erwerbsfähigen Alter

Gut vernetzte Kontaktpersonen ermöglichen Erwachsenen im erwerbsfähigen Alter Einblicke und Orientierung in der Arbeitswelt.

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In Ergänzung zur spezifischen Integrationsförderung geht es bei der Heranführung an berufliche Perspektiven explizit nicht um die berufliche Integration. Hingegen möchte «ici. gemeinsam hier.» Initiativen unterstützen, die Personen, die im Erwachsenenalter in die Schweiz gezogen sind, erste Einblicke in die Berufswelt ermöglichen und Orientierung hinsichtlich der Arbeitswelt schaffen.

Personen, die als Erwachsene in die Schweiz eingereist sind, sind oftmals der Lokalsprache wenig mächtig und verfügen kaum über Netzwerke, die Orientierung in Bezug auf die Arbeitswelt bieten können.

«ici. gemeinsam hier.» fördert Initiativen mit Freiwilligen, die Tipps geben zu den beruflichen Möglichkeiten der Aus- und Weiterbildung und zu weichen Faktoren, die im Arbeitsumfeld wichtig sind. 

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Akif kehrte in die Schweiz zurück

Der 29-jährige Akif wurde in Glarus geboren und ging dort zwei Jahre in den Kindergarten. Im Alter von sieben Jahren zog er in die Türkei, wo er 21 Jahre lang lebte. Zuletzt arbeitete er als Bürokaufmann und Informatiker in einer Privatschule. Akif kehrte im September 2020 nach Glarus zurück, um Deutsch zu lernen und sich eine neue Arbeits- und Lebensordnung aufzubauen. Im FRAMI erhält er wertvolle Tipps für den Arbeitsalltag. 

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Yrgalem: auf dem Weg zum Traumberuf

Yrgalem ist eine junge Mutter aus Eritrea und vor fünf Jahren in die Schweiz eingereist. Im FRAMI hat sie Susanne kennengelernt. Yrgalem kann bei jeder Frage im Alltag auf die Schweizerin zählen: Susanne hilft ihr beim Deutschlernen, liest jede ihrer Bewerbungen durch und unterstützt sie auf dem Weg zu ihrem Traumberuf. Die beiden gehen sogar regelmässig mit dem Hund einer älteren Dame spazieren.

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Susanne ist Yrgalems Tandem-Partnerin

Im Rahmen des Tandem-Programms tauscht sich Susanne aus Glarus zwei- bis dreimal pro Woche mit Yrgalem aus: über Berufe, ihre Lebensweisen, Perspektiven und den Alltag. Susanne hat schon viel über Yrgalems Heimat, ihre Sprache Tigrinya und ihre Lebensgeschichte gelernt. 

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